Anleitung: Kompost umsetzen


Kompostieren leicht gemacht: so setzt man den Kompost um

Kompostieren leicht gemacht: so setzt man den Kompost umKompost umsetzen – so geht´s Schritt für Schritt

Nun wo der Frühling vor der Tür steht widmen sich viele Menschen ihren Gärten. In der Aussaatzeit benötigt man viel Erde,wo sich besonders die Komposterde anbietet. Jeder der, einfach ausgedrückt,einen Komposthaufen besitzt weiß das man daraus Komposterde beziehen kann, die wiederum sehr reich an Nährstoffen und Mineralien ist was die Pflanzen zu einem erfolgreichen Gedeihen brauchen. Für die Aufzucht von Jungpflanzen ist die Komposterde ein besonders gutes Düngemittel.


Für brauchbare Komposterde muß der Kompost regelmäßig umgesetzt werden. Dies macht man meistens von Februar bis Mai hinein. Beim Umsetzen wird der Kompost mit Sauerstoff versorgt und die Verrottung angeregt, so kann eventuell die Erde noch im selben Jahr verwendet werden. Das Umsetzen des Kompostes ist wirklich keine große Arbeit. Im Allgemeinen geht man so vor:

Es wird mit einer Mistgabel oder Rechen alles gut durchgemischt und gesiebt. Hierfür eignet sich ein großes Sieb das man an den Kompost anlegt. Was auf dem Sieb hängen bleibt kommt wieder zurück. Zuerst wird nur sehr wenig durch das Sieb fallen, man wiederholt einfach den Vorgang einige Male.

Eine Mögliche Vorgehensweise für das Umsetzen sieht so aus:

01 Den Kompost nach oben hin weg ziehen.

02 Danach wird der Kompostkegel Schicht für Schicht abgebaut.

03 Das nicht verrottete Material wird nun wieder auf den Kompost geschaufelt.

04 Das untere Drittel des Kompostkegels kommt durch ein Sieb und was auf dem Sieb hängen bleibt kommt wieder zurück auf den Kompost..

05 Übrig bleibt dann die Komposterde die man im Garten verteilen kann.


Setzt man den Kompost um wird der Verrottungsvorgang beschleunigt und der Kompost verrottet gleichmäßiger. Man erhält dadurch ein ausgezeichnetes Düngemittel für den Garten. Es empfiehlt sich beim Untergrund des Kompostes Steinplatten oder auch Kies zu verwenden damit man beim Umsetzen nicht gleich im Schlamm versinkt. Um einen guten Humus zu erhalten sollte der Kompost ein Jahr reifen und in dieser Zeit mindestens einmal umgesetzt werden. Deshalb wäre es von Vorteil gleich zwei Kompostbehälter einzuplanen, damit man einen neuen Kompost ansetzen kann solange der andere in Ruhe reift. Meist beim Umsetzen sieht man sich seinen Kompost genauer an.

Auf folgendes sollte dann geachtet werden:

01 Ist er zu trocken muss etwas Wasser nachgegossen werden.

02 Sollte er zu feucht sein,beseitigt man die Faulstellen oder man arbeitet etwas Häcksel mit ein, was die Nässe wieder heraus zieht.

03 Der Kompost sollte etwa alle zwei Monate umgesetzt werden.

Bei so einer Behandlung kann bereits nach sechs Monaten nutzbare Erde daraus gewonnen werden.Man sollte ein ausgeglichenes Kohlenstoff – Stickstoff – Verhältnis schaffen. Mit dem richtigen Material wie Laub und Strauchschnitt,Rasenschnitt und Brennessel erreicht man für den Kompost ein ausgeglichenes Verhältnis. Auch Küchenabfälle eigenen sich hierfür. Ein Kompost ist gut wenn er sich der normalen Bodenwärme angepasst hat und keine Bodentiere sichtbar sind.

[Das Bild ist von net_efekt – via Flickr – vielen Dank]


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