Einen Beschwerdebrief schreiben – Tipps und Anregungen


Eine Beschwerde richtig schreiben

Eine Beschwerde richtig schreibenEine Beschwerde schreiben – so macht man alles richtig

Viele Menschen kommen irgendwann einmal an den Punkt, an dem sie es erwägen eine Beschwerde zu schreiben. Leider wissen viele nicht, wie genau man diese richtig formuliert. Dabei besitzt jeder Bürger das Recht, sich über etwas zu beschweren, was aus seiner Sicht nicht für angemessen empfunden wurde. Im Grunde ist es gar nicht schwer ein solches Beschwerdeschreiben aufzusetzen, sofern man ein paar wichtige Punkte beachtet…


01 Eine Beschwerde sollte grundsätzlich immer vier Elemente enthalten: Den Grund dafür, warum man diese Beschwerde überhaupt schreibt, eine genaue Beschreibung des jeweiligen Vorfalls, eine eigene Meinung des Verfassers sowie Vorschläge und Verbesserungen.

02 Die Beschwerde sollte immer den Grund dafür benennen, mit welchem man selbst nicht zufrieden ist.

03 Im Folgenden gilt es, den Vorfall möglichst genau beschreiben.


04 Auch Angaben in Bezug auf den Ort sowie das Datum gehören in die Beschwerde, damit der Empfänger den gesamten Vorgang auch komplett nachvollziehen kann.

05 Verbesserungsvorschläge gehören ebenfalls dazu und sollten demnach aufgelistet werden oder aber auch den Vorschlag im Sinne einer so genannten Kompromisslösung, damit ein weiterer Vorfall zukünftig verhindert werden kann.


Tipps:

  • Die allgemeinen Regeln der Höflichkeit sollten beim Schreiben einer Beschwerde in jedem Falle eingehalten werden, auch wenn der Verfasser noch so verärgert ist. Das Schreiben sollte also sachlich und konstruktiv aufgebaut bzw. formuliert sein, denn Beschimpfungen oder Beleidigungen gehören definitiv nicht in ein solches Schreiben.
  • Anrede, Grußformel sowie Unterschrift sind Dinge, die ebenfalls in eine Beschwerde gehören. Kurze Sätze sowie komplizierte Bandwurmsätze haben hier nichts zu suchen.
  • Der Sachverhalt sollte klar auf den Punkt gebracht werden. Auch ein positiver Anfang gehört in jedem Falle dazu. Förmliche Formulierungen sollten demnach zwingend eingehalten werden, denn immerhin möchte man ja ein Zeichen von Besserung seitens des Empfängers bewirken.
  • Ein guter Tipp zum Schluss: die geschriebene Beschwerde zuvor noch einen Tag lang “ruhen lassen”, sie also also nicht direkt im Anschluss abschicken. Denn wenn sich die erste Aufregung seitens des Verfassers wieder gelegt hat, kann man alles noch einmal durchgehen und somit herausfinden, ob man das Beschwerdeschreiben auch wirklich korrekt und sachlich formuliert hat.

[Das Bild ist von benniebunnie – via Flickr – vielen Dank]


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