Terrassenüberdachung selber bauen


Eine Terrassenüberdachung selber bauen - hier gibt es nützliche Tipps

Eine Terrassenüberdachung selber bauen - hier gibt es nützliche TippsEine Terrassenüberdachung selber bauen

Ein gemütliches Frühstück auf der heimischen Terrasse an einem lauen Sommermorgen ist etwas herrliches. Was aber, wenn man das Frühstück auch an einem kühlen, regnerischen Frühlingsmorgen genießen möchte? Spätestens hier macht eine Terrassenüberdachung Sinn.


Ein Dach für die Terrasse lässt sich aus Aluminium, Holz, Kunststoff oder Glas bauen. Welche die ideale Terrassenüberdachung ist, hängt ganz von den Bedürfnissen ab. Im Folgenden beschreiben wir, wie man eine Terrassenüberdachung aus Holz und Plexiglas bauen kann.

01 Erste Überlegungen – Zuerst sollte man sich beim zuständigen Bauamt informieren, ob und welche Vorschriften es zum Bau einer Überdachung gibt. Überdachungen für Terrassen gibt es als Bausatz schon fertig im Baumarkt. Es ist aber genauso gut auch selbst herstellbar. Falls das Dach selbst gebaut werden soll, sollte man sich Zeit beim Auswählen des Materials nehmen. Es wäre schließlich sehr ärgerlich, wenn das schöne neue Dach im nächsten Winter unter der Schneelast zusammenbricht, oder ein starker Windstoß alles auseinander nimmt. Auch sollte eine Entwässerung des Dachs eingeplant werden.

02 Welches Material? Bei der Wahl des Materials spielen die Vorlieben und der Geldbeutel des Einzelnen eine große Rolle. Mit einem Holzdach lässt sich eine urige Atmosphäre schaffen und man hat im Sommer einen schönen Schattenplatz. Allerdings muss man bedenken, dass ein Holzdach viel Licht für den Raum des Hauses weg nimmt, der sich an der Holzdachseite befindet. Ein Glasdach ist sehr teuer in der Anschaffung, bietet aber große Stabilität und Langlebigkeit. Heutzutage werden oft sogenannte Doppelstegplatten aus Plexiglas verwendet, die allerdings nach einigen Jahren anfangen können zu vergilben oder milchig zu werden.


03 Der Bau – Wer eine Terrrassenüberdachung bauen möchte sollte wissen, dass das Vorgehen, je nach verwendetem Material und je nach Konstruktion, verschieden ist. Beachten sollte man, dass für die Pfosten einer Überdachung ein solider Betonsockel oder ein Mauerfundament benötigt wird. Einfache Gehwegplatten reichen hier nicht aus.

Eine Überdachung besteht im Grundaufbau aus einem stabilen Gerüst aus Holzleisten, da die Dachverlegeplatten nicht selbsttragend sind und man je nach Region auch mit viel Schnee rechnen muss. Die Platten werden dann von oben mit dem Gerüst verschraubt. Dabei werden die Platten mit einem Abstand zueinander auf das Untergerüst geschraubt und mit Distanzclips gesichert. Es muss bei der Verarbeitung unbedingt auf Dichtheit geachtet werden. Dazu gibt es speziell abgedichtete Schrauben mit Gummieinlage. Die Verlegeplatten sollten grundsätzlich auf Dichtgummis gelagert werden, damit kein Regenwasser unter die Überdachung kriechen kann. Bei Verwendung von Stegplatten werden die Stege mit einem Kantenverschlussband verschlossen, damit kein Schmutz in das Innere der Stege gelangen kann.

Wenn die Überdachung mit einer gewissen Neigung gebaut wurde, bringt man am tiefsten Punkt des Daches noch eine Rinne zum Auffangen des Regenwassers an und leitet diese nach Bedarf in den Boden oder eine Regenauffangtonne.

04 Detaillierte Anleitung zum Bau – Wenn man sich für eine Konstruktion und ein Material entschieden hat, so kann man sich detaillierte Anleitungen aus dem Internet oder dem Fachhandel besorgen. Die Anbieter von Doppelstegplatten bieten meist auch Anleitungen, sowie alle benötigten Leisten, Winkel, Dichtgummis und Schrauben an.

[Das Bild ist von NatalieMaynor – via Flickr – vielen Dank]


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